smovey  Training

Die kleinen grünenen Wunder vollbringen großartiges.

Die smovey Schwingringe kommen aus der Parkinson Therapie.

 Der Schwingring besteht aus 4 Stahlkugeln und bringt den Körper in Schwung. Dabei können wir die Tiefenmuskulatur trainieren, wir aktivieren das Lymphsystem zusätzlich, wir synchronisieren die Gehirnhälften, wir können die Muskulatur entspannen und sogar entstressen.

In folgenden Kursen findet Ihr die smoveys wieder.

smovey Zirkel, smovey Walk, smovey Pilates, smovey Dance, smovey Fit

Schaut einfach in unserem Kursplan vorbei oder vereinbart direkt ein Probetrainigs Termin für einen unserer smovey Kurse. 


smovey Walking

Jeden Montag um 11 Uhr treffen wir uns im Park Maria Lindenhof um die smoveys zum schwingen zu bribgen. Die Gruppe ist für Laufanfänger und Sportanfänger sehr gut geeignet.

Ob mit oder ohne Erkrankung jede/jeder darf mit machen. Diese Outdoor Gruppe ist auch für Herren gut geeignet.

Eine Anmeldung und Beratung ist zwingend notwendig. Bitte vereinbaren Sie dazu einen Termin in der formsache. Bringen Sie zu diesem Termin gleich Ihre Verordnung von Arzt mit. Sie können aber auch ohne Verordnung dabei sein.


Morbus Parkinson: Virtuelle Realität versus konventionelle Physiotherapie

16.09.2019
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Morbus Parkinson: Virtuelle Realität versus konventionelle Physiotherapie – was verbessert Gleichgewicht und Gang mehr?

In ihrer Studie sind Forscher aus China dieser Frage auf den Grund gegangen. 28 Patienten mit Morbus Parkinson wurden zufällig auf zwei Gruppen verteilt. Die Interventionsgruppe mit 14 Teilnehmern erhielt eine Rehabilitation mit virtueller Realität (VR), die Kontrollgruppe mit ebenfalls 14 Teilnehmern wurde mit konventioneller Physiotherapie behandelt. Vor und nach der Rehabilitation untersuchten die Forscher ihre Probanden mit verschiedenen spezifischen Testverfahren. Eingeschlossen wurden Patienten zwischen 50 und 70 Jahren, die trotz Gleichgewichtsstörungen selbstständig gehfähig waren. Ausschlusskriterien waren unter anderem hereditäre Ataxie (genetisch bedingte Bewegungsstörungen), Störungen des Kleinhirns oder des Gleichgewichtsapparates, Knochen- und Gelenkerkrankungen sowie visuelle oder auditive Beeinträchtigungen (Einschränkungen von Seh- und Hörfähigkeit). Beide Gruppen nahmen ihre regulären Medikamente während der Studiendauer ein.

Alle Probanden hatten denselben Physiotherapeuten, der sie über die zwölf Wochen begleitete. Die Therapie fand fünfmal pro Woche für jeweils 45 Minuten statt. Die Kontrollgruppe führte ein konventionelles Training durch. Dazu gehörten Dehnungen, Gleichgewichts-, Kraft- und Gangtraining sowie koordinative Übungen mit visuellem und auditivem Feedback zur Verbesserung der Haltungskontrolle. Übungen für die rechte und linke Körperhälfte wurden während des Gehens oder im Stand ausgeführt. Auch Wurf- und Fangübungen sowie Rhythmustraining waren Bestandteil des Programms. Die Interventionsgruppe trainierte Gleichgewicht und Gang mittels VR-Technologie. Die Patienten sollten dabei nach dem Warm-up zum Beispiel einen virtuellen Ball jeweils mit den Händen beziehungsweise Füßen berühren oder ein virtuelles Labyrinth durchqueren. Zum Schluss folgte ein Cool-down mit Dehnungen.
Beide Gruppen verbesserten sich, die VR-Rehabilitation über zwölf Wochen hatte aber einen größeren positiven Effekt auf Gleichgewicht und Gangparameter von Patienten mit Morbus Parkinson als die Behandlung mit konventioneller Physiotherapie.



Quelle: Feng H, et al. 2019. Virtual reality rehabilitation versus conventional physical therapy for improving balance and gait in Parkinson’s disease patients: a randomized controlled trial. Med. Sci. Monit. 25:4186–92
Volltext frei


Link zum Abstract: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31165721


Dieser Beitrag basiert auf:
Röder J. et al. 2019. Evidenz Update 9 2019. Z. f. Physiotherapeuten 71;9:91
www.physiotherapeuten.de

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